Husten, Schnupfen, Heiserkeit: Alles eine Frage der Ernährung!

Mit Beginn der kühleren, oft auch feuchten Jahreszeit kommen sie wieder: die vielen kleineren und größeren "Wehwehchen", die uns den Alltag erschweren.

 

HUSTEN

Husten ist ein Symptom und keine eigenständige Krankheit, seine Funktion besteht darin, die Atemwege von Substanzen zu reinigen, die diese verlegen oder verengen könnten.

Die häufigste Ursache ist eine gewöhnliche Erkältung. Ein probates Hilfsmittel bei Husten ist Thymian: Er ist stark wirksam, fördert den Auswurf, wirkt schleimlösend, krampflösend und keimtötend.

Tipp! Apfelkompott mit Thymian: Von 2 Äpfeln, Gewürznelken, Zimtrinde und etwas Vollzucker ein Kompott zubereiten und in das noch heiße Kompott zwei bis drei Stämmchen Thymian geben. Fünf Minuten ziehen lassen, das Kraut entfernen und mit Honig süßen. Natürlich kann auch ein fertig gekochtes Apfelkompott erwärmt werden, in das dann für fünf Minuten ein Tee-Ei mit einem gehäuften Teelöffel Thymian gehängt wird.

 

SCHNUPFEN

Zumeist kündigt sich Schnupfen mit Niesen, laufender Nase oder leichtem Kratzen im Hals an. Eine Entzündung der Nasenschleimhaut ist die Ursache einer verstärkten Schleimbildung in der Nase. Viel Trinken verhindert das Austrocknen der Schleimhäute - für Bakterien und Viren ein wahres Angriffshindernis, vor allem Tee, Saft und Wasser eignen sich dazu ideal.

  Eine Alternative ist die Hühnersuppe - am besten selbst gemacht.

Tipp! Doktorsuppe: Eine Zwiebel klein geschnitten in 1 EL Distelöl glasig dünsten, ca. 50 g geraffelte Sellerieknolle unterrühren und mit 1/2 Liter Wasser auflöschen, danach eine 1/2 Karotte einreiben, nochmals kurz aufkochen lassen, 1 Zehe Knoblauch mit der Knoblauchpresse hineindrücken, 10 Minuten ziehen lassen. Danach mit Thymian und Liebstöckel abschmecken, mit Petersiele oder Schnittlauch bestreut servieren.

 

HALSWEH

Neben klassischen Dunstwickeln, Erdäpfelwickeln oder der Einreibung mit chinesischer Salbe ist eine Auflage aus Meerrettich und Essig ein bewährtes altes Hausrezept: Einen Teelöffel geraspelten Meerrettich mit einem Esslöffel Apfelessig mischen und den vorderen Halsbereich einreiben. Wenn das Wärmegefühl nachlässt, waschen Sie den Brei wieder ab. Auch die wohltuende Wirkung von Suppen sollten wir nicht vergessen. Besonders Zwiebel-, Hühner- und Buchweizensuppe helfen rasch zu gesunden.

Tipp! Zwiebelsuppe: Drei mittelgroße Zwiebeln in Ringe schneiden, in einem heißen Topf in Öl goldgelb anbraten, eine Handvoll Mehl hinzufügen und mit den Zwiebeln vermengen, mit einem halben Liter Gemüsesuppe ablöschen und nach Geschmack mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Je länger die Suppe köchelt, umso energiereicher ist sie. Mit etwas Petersilie oder Schnittlauch die Suppe noch verfeinern. In Zeiten der Erkältung sollten Sie auf mit Käse überbackene Toastscheiben und Crème fraiche verzichten.

 

HEISERKEIT

Heiserkeit ist eine oft vorkommende Stürung der menschlichen Stimme - zu den häufigsten Ursachen zählen Entzündungen, aber auch Überanstrengung und chemische Reize sowie Stimmbandlähmungen. Zur Entspannung kann beispielsweise geriebener Meerrettich mit geriebenem Apfel und Honig gegessen werden. Auch Thymian und Salbeitee mit viel Zitrone helfen.

Tipp! Brombeersaft mit Milch: Brombeeren gelten in Spanien, Frankreich und Holland noch immer als Arznei. Kein Wunder angesichts der wertvollen Inhaltsstoffe wie Vitamine, Eisen, Kupfer, Kalzium und Kalium. Milch wiederum ist ein bekannter Schleimbildner und befeuchtet den trockenen Rachen. Dazu wird oft zwischendurch eine gekochte Zwiebel gegessen - denn mit ihren zahlreichen ätherischen Ölen wirkt sie gut gegen Infektionen.


Fazit: Meist ist es eine Frage der richtigen Ernährung!


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